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Wetterfester Schutz vor Naturgewalten

Wetterfester Schutz vor Naturgewalten

So versichern Sie sich richtig

Extreme Wetterlagen und deren Auswirkungen treffen auch Deutschland immer häufiger. Angesichts der Flutkatastrophe fragen sich viele von uns: Bin ich überhaupt genügend abgesichert? Wie schütze ich die Dinge, die mir lieb und teuer sind, vor Unwetterschäden? Unsere Versicherungsexpertin Stefanie Lütgens rät zur Elementarschadenversicherung der VGH und gibt Tipps, um bei Unwetter gerüstet zu sein.

Wie ist so die momentane Stimmung unter Ihren Kunden?

Viele sehen die katastrophalen Bilder aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und fragen sich unwillkürlich, wie es eigentlich um ihren eigenen Versicherungsschutz bestellt ist. Einige erinnern sich noch gut an die letzten Stürme, in denen zahlreiche Bäume entwurzelt und auf Autos geschleudert wurden oder an den starken Hagel vor einigen Jahren, bei dem südlich von Hannover tennisballgroße Hagelkörner riesige Löcher in Hausdächer geschlagen haben.

Was raten Sie Ihren Kunden? Wie kann man seine Immobilie schützen?

Für Hausbesitzer am allerwichtigsten ist die Wohngebäudeversicherung. Sie springt bei Schäden ein, die unter anderem durch Blitzschlag, Stürme, Hagel oder Feuer am Haus, Gartenhaus und der Garage entstehen. Für Schäden an technischen Geräten und anderen Einrichtungsgegenständen kommt die Hausratversicherung auf. Beides zusammen kann ein echtes Kraftpaket sein.

Deckt denn jede Wohngebäudeversicherung auch die Folgen von Überschwemmungen durch Starkregen, Rückstau oder Hochwasser ab?

Das hängt stark vom Vertrag ab. Wohngebäude- oder Hausratpolicen müssen dazu um einen Zusatzbaustein erweitert werden, die so genannte Elementarschadenversicherung. Sie springt ein bei Schäden durch Naturgewalten wie zum Beispiel Hochwasser, Schneedruck auf Dächern oder Erdrutschen. Ich empfehle sie sehr. Der Zusatz macht sich im Beitrag nicht zu sehr bemerkbar und es wäre doch schade, jahrelang Beiträge zu zahlen, und im Schadenfall dann keine Zahlung erhalten zu können, weil dieser wichtige Baustein fehlt. Allerdings verfügen laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft aktuell nur 45 Prozent der Gebäude in Deutschland derzeit über den Schutz einer solchen Elementarschadenversicherung. In Niedersachsen sind es sogar nur 25 Prozent. Mehr zur Elementarschadenversicherung.

Haben Sie Fragen?
Sprechen Sie mich an!
stefanie.luetgens@sparkasse-hannover.de
0511 3000-9845.


Tipps, um bei Unwetter gerüstet zu sein:

  • Lassen Sie sich über die VGH Wetter-App über Unwetter informieren. Sie bietet orts­bezogene Wetter­vorhersagen, Unwetter­nachrichten und Wetter­warnungen
  • Vor Sturm: Habe ich alle losen Gegenstände wie Gartenmöbel oder Blumentöpfe in Sicherheit gebracht? Ist das Hausdach gesichert, sind alle Fenster und Türen geschlossen, die Markisen eingefahren?
  • Vor Gewitter: Sind die technischen Geräte vom Stromnetz getrennt? Habe ich potenzielle Schwachstellen für das Eindringen von Wasser, wie Rohre und Abflüsse, durch Rückstauventile geschützt?
  • Wo parke ich mein Auto, sodass es möglichst gut gegen Regen, Überflutung, herabfallende Äste und Hagel geschützt ist? Garagen und Carports sind natürlich optimal. Aber auch freie Parkflächen eignen sich gut. Entstehen trotzdem Schäden am Auto, springt bereits die Teilkaskoversicherung ein.

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